new yorker a wyndham hotel nyc

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Wer zum ersten Mal aus der Penn Station tritt und den Kopf in den Nacken legt, wird von der schieren Wucht Manhattans fast erschlagen. Autos hupen, Menschenmassen schieben sich über den Asphalt und mittendrin ragt dieser gigantische Art-déco-Block mit seinem ikonischen roten Schriftzug in den Himmel. Das New Yorker A Wyndham Hotel NYC ist kein gewöhnlicher Schlafplatz, sondern ein massives Stück Stadtgeschichte, das seit 1930 den Rhythmus von Midtown vorgibt. Es gibt Unterkünfte, die versuchen, mit minimalistischem Design und teurem Schnickschnack von ihrer mittelmäßigen Lage abzulenken. Dieses Haus hier macht das Gegenteil. Es steht genau dort, wo es wehtut und wo es glänzt – direkt an der Kreuzung von 8th Avenue und 34th Street. Wenn du hier eincheckst, willst du nicht die Ruhe einer Vorstadt, sondern das volle Paket Chaos, Energie und die Gewissheit, dass der Times Square nur einen kurzen Spaziergang entfernt liegt.

Die harte Realität der Zimmerwahl im New Yorker A Wyndham Hotel NYC

Man muss ehrlich sein: Wer hier ein Standardzimmer bucht, darf keinen Palast erwarten. Die Architektur stammt aus einer Zeit, in der Hotels funktional und imposant zugleich sein mussten. Die Wände erzählen Geschichten von Erfindern wie Nikola Tesla, der hier jahrelang lebte und im Zimmer 3327 verstarb. Heute sind die Räume modernisiert, aber die Grundstruktur bleibt historisch. Das bedeutet oft kompakte Grundrisse. Ich habe schon in Zimmern übernachtet, in denen man kaum den Koffer aufklappen konnte, ohne über das Bett zu stolpern. Das ist New York. Platz ist Luxus. Wer das nicht akzeptiert, sollte lieber nach New Jersey ausweichen und jeden Tag zwei Stunden pendeln.

Die wahre Magie passiert ab dem 25. Stockwerk. Wenn du den Aufpreis für ein Zimmer mit Aussicht zahlst, bekommst du genau das, wofür die Menschen um den halben Globus fliegen. Der Blick auf das Empire State Building ist so nah, dass man fast meint, die Lichter der Aussichtsplattform berühren zu können. Es gibt keine bessere Art, den Tag zu beenden, als mit einem überteuerten Getränk am Fenster zu sitzen und den gelben Taxis zuzusehen, wie sie tief unten als winzige Lichtpunkte durch die Straßenschluchten fließen. Die Betten sind bequem, die Badezimmer zweckmäßig renoviert, aber der Star ist und bleibt das Panorama.

Tipps für empfindliche Ohren

New York schläft nie, und das gilt besonders für die Gegend rund um den Madison Square Garden. Sirenen, Müllabfuhr, lautstarke Diskussionen auf dem Bürgersteig – das gehört dazu. Die Fenster in dem historischen Bauwerk sind zwar solide, aber keine Schalldämpfer der neuesten Generation. Mein Rat: Pack Ohropax ein. Wenn du ein Zimmer zum Innenhof bekommst, ist es ruhiger, aber du starrst gegen eine Ziegelwand. Ich persönlich nehme lieber den Lärm in Kauf und genieße dafür die Sicht auf den Hudson River oder die Skyline. Man ist schließlich in der Stadt, die niemals still ist.

Klimaanlage und Technik

Die Technik im Haus ist ein Mix aus Nostalgie und Moderne. Die Klimaanlagen in den Zimmern können laut sein. Sie rattern manchmal wie ein alter Dieselmotor, aber sie kühlen verlässlich. In den Sommermonaten, wenn die Luftfeuchtigkeit in Manhattan die 90 Prozent erreicht, ist das dein wichtigster Verbündeter. Das WLAN ist stabil genug für Videocalls, was in vielen älteren New Yorker Hotels keine Selbstverständlichkeit ist. Wyndham hat hier sichtlich investiert, um den Standard für Geschäftsreisende zu halten.

Warum die Lage unschlagbar ist

Es gibt kaum einen strategisch klügeren Ort für einen Aufenthalt in dieser Metropole. Du bist in drei Minuten an der Penn Station, dem wichtigsten Verkehrsknotenpunkt der Stadt. Von dort kommst du überall hin – zum JFK Flughafen, nach Newark oder mit den U-Bahn-Linien A, C und E direkt Richtung Downtown oder Upper West Side. Das spart Zeit und Nerven. Wer schon mal versucht hat, zur Stoßzeit ein Uber in New York zu bekommen, weiß, dass die U-Bahn oft die einzige Rettung ist.

Direkt gegenüber liegt der Madison Square Garden. Wenn dort ein Spiel der Knicks oder der Rangers stattfindet oder ein Weltstar ein Konzert gibt, vibriert die ganze Nachbarschaft. Du trittst aus dem Hoteleingang und stehst mitten im Geschehen. Auch Macy’s am Herald Square ist nur einen Katzensprung entfernt. Für viele Reisende ist das der Inbegriff von New York. Man muss nicht erst mühsam planen, wie man von A nach B kommt. Man geht einfach los.

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Essen rund um die 34th Street

Wer im Hotel frühstücken will, landet meistens im Tick Tock Diner. Das ist ein klassisches amerikanisches Diner, das direkt in das Gebäude integriert ist. Es ist laut, es ist hektisch, und die Portionen sind gigantisch. Die Preise sind typisch für Manhattan – also hoch. Aber das Erlebnis, morgens um sieben zwischen Geschäftsleuten, Touristen und Polizisten seine Pancakes zu essen, ist authentisch. Wenn du es günstiger willst, gibt es an jeder Ecke einen „Deli“. Dort holst du dir einen Egg-and-Cheese-Bagel für ein paar Dollar und isst ihn im Stehen. So machen es die Einheimischen.

Sicherheit in der Umgebung

Die Gegend um die Penn Station hat ihren ganz eigenen Charme. Sie ist rau. Es gibt viele Obdachlose und Menschen, die lautstark ihre Meinung kundtun. Das ist für manche Reisende erst einmal gewöhnungsbedürftig. Aber es ist nicht per se gefährlich. Es ist schlichtweg das echte New York. Die Polizeipräsenz ist massiv, besonders durch die Nähe zum Madison Square Garden. Wer sich unsicher fühlt, sollte einfach stramm marschieren und sich nicht wie ein orientierungsloser Tourist verhalten. Kopf hoch, Ziel vor Augen, dann passiert nichts.

Ein Blick hinter die Kulissen der Hotelgeschichte

Das Gebäude war bei seiner Eröffnung das größte Hotel der Stadt. Es hatte eine eigene Stromerzeugung, eine riesige Wäscherei und eine unterirdische Verbindung direkt zur U-Bahn. Ein Teil dieser alten Tunnel existiert noch heute, auch wenn sie für die Öffentlichkeit meist gesperrt sind. Die Lobby atmet noch immer den Geist des Art déco. Die goldenen Details an den Aufzügen, die hohen Decken und der glänzende Boden wirken fast wie eine Filmkulisse. Tatsächlich wurden hier etliche Szenen gedreht und berühmte Persönlichkeiten gingen ein und aus.

Nikola Tesla verbrachte seine letzten zehn Jahre hier. Er war ein exzentrischer Gast, der Tauben auf seinem Fenstersims fütterte und komplexe Berechnungen auf Servietten kritzelte. Heute erinnert eine kleine Ausstellung im Untergeschoss an ihn. Es lohnt sich, diese zehn Minuten zu investieren. Es gibt dem Aufenthalt eine Tiefe, die man in einem sterilen Neubau niemals finden würde. Man wohnt nicht nur in einem Zimmer, man wohnt in einem Denkmal.

Die Modernisierung durch Wyndham

Seit das Haus unter der Flagge von Wyndham geführt wird, hat sich vieles zum Besseren gewendet. Das Treueprogramm ist ein großer Vorteil für Vielreisende. Wer Punkte sammelt, kann hier oft gute Deals machen. Dennoch bleibt der Spagat schwierig. Ein Gebäude dieser Größe – wir reden von über 1000 Zimmern – instand zu halten, ist eine Mammutaufgabe. Es gibt immer mal wieder eine Ecke, an der der Teppich abgenutzt ist oder ein Aufzug etwas länger braucht. Man muss das große Ganze sehen. Wer Perfektion sucht, muss ins Ritz-Carlton und das Vierfache bezahlen.

Service und Personal

Erwarte keine übertriebene Herzlichkeit. Das Personal im New Yorker A Wyndham Hotel NYC arbeitet im Akkord. Der Check-in kann bei Ankunft einer großen Reisegruppe schon mal 30 Minuten dauern. Die Mitarbeiter sind professionell, effizient und sehr direkt. Das ist der New Yorker Stil. Wenn du eine Frage hast, stell sie kurz und bündig. Höflichkeit wird geschätzt, aber Zeitverschwendung wird bestraft. Wenn man das einmal verstanden hat, kommt man wunderbar zurecht.

Praktische Tipps für deinen Aufenthalt

Wenn du deine Buchung planst, schau nicht nur auf den nackten Preis. In New York kommt fast immer eine sogenannte „Facility Fee“ oder „Resort Fee“ oben drauf. Das sind meistens um die 40 Dollar pro Nacht. Dafür bekommst du oft Zugang zum Fitnesscenter oder ein paar Getränkegutscheine. Es ist im Grunde eine versteckte Preiserhöhung, die fast alle Hotels in Manhattan mittlerweile praktizieren. Rechne das von Anfang an ein, damit du beim Auschecken keine böse Überraschung erlebst.

  1. Höhere Etagen anfragen: Frage explizit nach einem Zimmer über dem 30. Stockwerk. Selbst wenn es ein paar Dollar mehr kostet, ist der Lärmpegel niedriger und die Aussicht exponentiell besser.
  2. Gepäckaufbewahrung: Wenn du früh ankommst oder spät abfliegst, kannst du deine Koffer sicher deponieren. Das kostet eine kleine Gebühr pro Gepäckstück, ist aber jeden Cent wert, um den letzten Tag ohne Ballast zu genießen.
  3. U-Bahn nutzen: Kaufe dir direkt an der Penn Station eine MetroCard oder nutze OMNY (kontaktloses Bezahlen mit dem Handy). Vergiss Taxis in Midtown. Du stehst nur im Stau.
  4. Essen außerhalb: Geh zwei Blocks weiter Richtung Westen in die 9th Avenue. Dort gibt es fantastische Restaurants (Hell’s Kitchen), die nicht so touristisch überlaufen und deutlich preiswerter sind als direkt am Hotel.

Das Hotel ist ein Erlebnis für sich. Es ist groß, laut, geschichtsträchtig und absolut zentral. Wer Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, wird hier unglücklich. Wer aber das Herz von New York spüren will und morgens direkt in den Trubel eintauchen möchte, findet keinen besseren Ort. Es ist ein ehrliches Haus. Es verspricht keinen falschen Luxus, sondern liefert eine verlässliche Basis für Abenteuer in einer der aufregendsten Städte der Welt.

Man darf nicht vergessen, dass Manhattan sich ständig wandelt. Neue Wolkenkratzer wie die in Hudson Yards verändern die Skyline. Aber dieser Block an der 34th Street bleibt eine Konstante. Es ist ein Ankerpunkt in einer Stadt, die sich manchmal zu schnell dreht. Wer hier übernachtet, wird Teil einer langen Kette von Reisenden, die seit fast einem Jahrhundert genau durch diese Drehtüren gehen.

Die beste Reisezeit

New York im Dezember ist ein Traum, aber auch extrem teuer. Das Hotel ist dann oft ausgebucht. Ich empfehle den Mai oder den September. Das Wetter ist perfekt für lange Spaziergänge und man kann die Dachterrasse (wenn sie für Events geöffnet ist) oder die umliegenden Parks voll auskosten. Im Hochsommer kann es in den Straßenschluchten sehr heiß und stickig werden. Da ist man froh über die erwähnte, lautstarke, aber effektive Klimaanlage.

Letztlich ist die Entscheidung für dieses Haus eine Entscheidung für Authentizität. Es gibt modernere Unterkünfte, sicher. Es gibt leisere Viertel. Aber nichts schlägt das Gefühl, wenn man abends müde von den Kilometern auf dem Asphalt zurückkommt, den roten Schriftzug sieht und weiß: Ich bin mitten im Geschehen. Das ist es, was New York ausmacht. Man ist nicht nur Beobachter, man ist mittendrin.

Um deinen Aufenthalt optimal vorzubereiten, solltest du folgende Schritte unternehmen:

  • Prüfe deine Kreditkartenlimits, da Hotels in den USA oft hohe Kautionen blocken.
  • Lade dir die offizielle Wyndham-App herunter, um mobil einzuchecken und Wartezeiten zu verkürzen.
  • Reserviere Tische in beliebten Restaurants in Hell’s Kitchen schon ein paar Tage im Voraus über Apps wie OpenTable.
  • Sorge dafür, dass du eine Powerbank dabei hast – ein Tag in New York saugt den Handyakku durch Fotos und Google Maps schneller leer, als man denkt.
HH

Hannah Hartmann

Mit faktenbasierter Arbeitsweise liefert Hannah Hartmann Beiträge, die Leserinnen und Lesern Orientierung im Nachrichtengeschehen geben.