samsung galaxy s21 5g test

samsung galaxy s21 5g test

Das Samsung Galaxy S21 5G ist kein glänzendes neues Spielzeug mehr, das gerade erst frisch aus der Fabrik in die Regale gerollt ist. Wer heute nach einem Samsung Galaxy S21 5G Test sucht, möchte kein Marketing-Blabla hören, sondern wissen, ob dieses Gerät im harten Alltag von 2026 noch mithalten kann. Lohnt es sich, dieses Smartphone gebraucht oder als Refurbished-Schnäppchen zu schießen, oder ist die Hardware mittlerweile so veraltet, dass man nur noch Frust erlebt? Ich habe mir das Basismodell der S21-Serie noch einmal ganz genau vorgenommen. Es geht um Akkulaufzeit, die Kamera-Performance bei schlechtem Licht und die Frage, wie lange Samsung dieses Modell eigentlich noch mit Sicherheitsupdates versorgt. Spoiler: Das Teil ist zäher, als viele Kritiker damals vermuteten.

Warum das kompakte Design ein echter Segen ist

Es gibt diesen Trend zu immer größeren „Backsteinen“ in der Hosentasche. Das S21 bricht damit. Es liegt mit seinem 6,2-Zoll-Display extrem gut in der Hand. Die Rückseite besteht zwar aus Kunststoff – Samsung nannte das vornehm „Glasstic“ – aber das ist in der Praxis eigentlich ein Vorteil. Es bricht nicht, wenn es mal aus der Hand rutscht. Es ist leicht. Es fühlt sich trotzdem wertig an, weil der Rahmen aus Aluminium besteht und der Übergang zum Kameramodul optisch echt was hermacht.

Das Display als Prunkstück

Samsung verbaut hier ein Dynamic AMOLED 2X Panel. Die Farben knallen richtig. Schwarz ist wirklich Schwarz. Die Bildwiederholrate von 120 Hertz sorgt dafür, dass das Scrollen durch Instagram oder lange Artikel butterweich wirkt. Wer von einem alten 60-Hertz-Bildschirm kommt, wird den Unterschied sofort bemerken. Die Helligkeit reicht locker aus, um auch im direkten Sonnenlicht im Biergarten noch alles lesen zu können. Es gibt keine gebogenen Kanten an den Seiten. Das freut alle, die keine Lust auf nervige Fehleingaben oder Schwierigkeiten beim Anbringen von Schutzfolien haben.

Ergonomie im Alltag

Ich nutze meine Handys oft einhändig, während ich in der Bahn stehe oder eine Tasche trage. Das klappt hier wunderbar. Man erreicht fast jede Ecke des Bildschirms mit dem Daumen. Das Gewicht von gerade einmal 169 Gramm macht sich positiv bemerkbar, wenn man abends im Bett noch eine Runde liest. Es zieht nicht so schwer am Handgelenk wie die Ultra-Modelle oder die aktuellen Flaggschiffe der Konkurrenz.

Ein ehrlicher Samsung Galaxy S21 5G Test der Rechenleistung

Im Inneren arbeitet in der europäischen Version der Exynos 2100. Damals gab es heftige Diskussionen, ob der Snapdragon-Chip aus den USA nicht viel besser sei. In der Realität merkt man davon heute wenig. Apps öffnen sich schnell. Multitasking zwischen Browser, Mail-App und Spotify läuft ohne Ruckler. 8 GB Arbeitsspeicher reichen für fast alles aus, was man im normalen Leben so macht. Wer natürlich komplexe 4K-Videos direkt auf dem Handy schneidet, muss hier und da eine Sekunde länger warten.

Gaming und Hitzeentwicklung

Bei grafikintensiven Spielen wie Genshin Impact oder anspruchsvollen Shootern merkt man nach etwa zwanzig Minuten, dass das Gehäuse warm wird. Das ist bei kompakten Geräten physikalisch kaum anders lösbar, da weniger Fläche zur Kühlung vorhanden ist. Die Leistung wird dann ein kleines bisschen gedrosselt, um die Hardware zu schützen. Für Gelegenheitsspieler ist das völlig egal. Wer professionell zockt, kauft sich ohnehin ein Gaming-Phone mit aktiver Kühlung.

Software und Langlebigkeit

Ein wichtiger Punkt bei diesem Gerät ist die Update-Politik. Samsung hat versprochen, das Gerät lange zu unterstützen. Mittlerweile sind wir bei Android-Versionen angekommen, die zum Release des Handys noch Science-Fiction waren. Das System wirkt modern. Die One UI Oberfläche bietet extrem viele Anpassungsmöglichkeiten. Man kann fast alles so einstellen, wie man es mag. Von den Icons bis hin zu den Schnelleinstellungen. Das Gerät fühlt sich dadurch auch nach Jahren nicht altbacken an.

Die Kamera ist das Herzstück für Content Creator

Drei Linsen sitzen auf der Rückseite. Ein Weitwinkel, ein Ultraweitwinkel und ein Teleobjektiv. Die Hauptkamera löst mit 12 Megapixeln auf. Das klingt nach wenig, wenn man die 100-Megapixel-Monster von heute sieht. Aber die Bildqualität ist hervorragend. Samsung setzt auf eine starke Software-Nachbearbeitung. Die Fotos sind kontrastreich und scharf. Manchmal sind die Farben etwas zu knallig, fast schon unnatürlich grün oder blau. Das ist eben der typische Samsung-Look.

Zoom und Detailreichtum

Das Teleobjektiv ist eigentlich ein 64-Megapixel-Sensor mit einem leichten optischen Zoom, der Rest wird digital gelöst. Bis zu einer 3-fachen Vergrößerung sind die Ergebnisse wirklich gut. Wenn man auf 10-fach oder gar 30-fach geht, wird es matschig. Aber mal ehrlich: Wer nutzt den 30-fachen Zoom für ernsthafte Fotografie? Für einen Schnappschuss von einem Straßenschild in der Ferne reicht es.

Videoqualität in der Praxis

Videos nimmt das Handy in bis zu 8K auf. Das braucht kein Mensch und frisst nur Speicherplatz. Aber die 4K-Aufnahmen mit 60 Bildern pro Sekunde sind klasse. Die Stabilisierung arbeitet so gut, dass man beim Gehen kaum Wackler sieht. Das Mikrofon filtert Windgeräusche ordentlich heraus. Für TikToks, Reels oder einfach nur Urlaubserinnerungen ist die Qualität absolut ausreichend.

Akku und Konnektivität im Langzeitcheck

Der Akku hat eine Kapazität von 4000 mAh. Das ist für ein Handy dieser Größe okay, aber kein Rekordwert. Wenn man den ganzen Tag im 5G-Netz unterwegs ist und viel navigiert, wird es abends eng. Man muss sich darauf einstellen, das Gerät jede Nacht zu laden. Power-User kommen wahrscheinlich nicht über den ganzen Tag, ohne zwischendurch mal kurz an die Steckdose zu müssen.

Ladegeschwindigkeit und Zubehör

Ein Kritikpunkt bleibt: Das Laden dauert. Samsung unterstützt kein extrem schnelles Laden, wie man es von chinesischen Herstellern kennt. Es dauert über eine Stunde, bis der Akku wieder voll ist. Ein Netzteil liegt der Verpackung übrigens nicht bei. Das war damals der große Aufreger, heute haben wir uns daran gewöhnt. Man muss also ein vorhandenes USB-C-Ladegerät nutzen oder eines nachkaufen. Kabelloses Laden ist natürlich mit an Bord und funktioniert zuverlässig.

5G und Sprachqualität

Wie der Name schon sagt, ist 5G integriert. In Städten mit gutem Netzausbau ist das Surfen rasend schnell. Die Sprachqualität beim Telefonieren ist exzellent. Man versteht das Gegenüber klar und deutlich, auch wenn es um einen herum laut ist. Die Stereo-Lautsprecher sind für die Größe des Handys erstaunlich kräftig. Man kann damit durchaus mal ein YouTube-Video schauen, ohne direkt Kopfhörer suchen zu müssen.

Der Samsung Galaxy S21 5G Test zeigt deutliche Preis-Leistungs-Vorteile

Wenn man sich den aktuellen Markt anschaut, ist das Handy besonders als Refurbished-Gerät interessant. Man bekommt Oberklasse-Technik zum Preis eines neuen Mittelklasse-Smartphones. Der Wertverlust bei Android-Geräten ist nach ein paar Jahren so hoch, dass der Käufer auf dem Gebrauchtmarkt profitiert. Man kriegt ein Display, das fast jedes neue 300-Euro-Handy in den Schatten stellt.

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Nachhaltigkeit durch Zweitverwertung

Ein gebrauchtes Handy zu kaufen ist ökologisch sinnvoll. Die Produktion eines neuen Smartphones verbraucht enorme Ressourcen. Da dieses Modell so verbreitet ist, gibt es auch in Jahren noch Ersatzteile. Ein Akku-Tausch in einer kleinen Werkstatt kostet nicht die Welt und haucht dem Gerät neues Leben ein. Das ist besser, als jedes Jahr ein Billig-Handy wegzuschmeißen, weil es keine Updates mehr bekommt oder das Display zerkratzt ist.

Vergleich zur Konkurrenz

Im Vergleich zum Google Pixel aus derselben Ära punktet Samsung beim Display. Google hat dafür oft die Nase vorn, wenn es um die natürliche Farbwiedergabe bei Fotos geht. Wer ein iPhone gewohnt ist, wird die Offenheit von Android schätzen. Man kann Dateien einfach per Drag-and-Drop verschieben. Es gibt keine künstlichen Schranken bei der Software.

Was man vor dem Kauf wissen muss

Es gibt keinen Slot für eine Micro-SD-Karte. Das ist ein Punkt, den viele Nutzer immer noch schmerzlich vermissen. Man muss sich also vorher entscheiden, ob man mit 128 GB oder 256 GB Speicher auskommt. Ein nachträgliches Aufrüsten ist unmöglich. Wer viele große Videodateien speichert, sollte direkt zur größeren Variante greifen oder Cloud-Dienste nutzen.

Der Fingerabdrucksensor

Samsung nutzt einen Ultraschall-Fingerabdrucksensor unter dem Display. Dieser ist viel schneller und zuverlässiger als die optischen Sensoren in günstigeren Handys. Er funktioniert auch, wenn der Finger mal etwas feucht oder schmutzig ist. Das Entsperren geht gefühlt in Millisekunden. Es ist eines dieser kleinen Details, die das tägliche Benutzen angenehmer machen.

Wasserfestigkeit und Schutz

Das Gehäuse ist nach IP68 zertifiziert. Es hält also ein kurzes Untertauchen im Süßwasser aus. Ein Regenschauer oder ein umgekipptes Glas Wasser auf dem Tisch sind kein Todesurteil für die Elektronik. Das gibt Sicherheit im Alltag. Trotzdem sollte man es nicht absichtlich mit in den Pool nehmen, da die Dichtungen mit der Zeit altern können.

Praktische Schritte für deine Entscheidung

Wenn du jetzt überlegst, dir das Gerät zuzulegen, solltest du strukturiert vorgehen. Hier sind die nächsten Schritte, die ich dir empfehle:

  1. Prüfe deinen Speicherbedarf. Wenn du viele Apps und Fotos hast, suche gezielt nach der 256-GB-Version, da kein SD-Kartenslot vorhanden ist.
  2. Schau auf Portalen wie Back Market oder Rebuy nach dem aktuellen Preis für den Zustand „Wie neu“. Oft gibt es dort auch Garantien von bis zu 36 Monaten.
  3. Informiere dich über die aktuelle Android-Version für dieses Modell auf der offiziellen Samsung Support Seite. So weißt du genau, wie lange du noch sicher im Netz unterwegs bist.
  4. Besorge dir ein vernünftiges USB-C-Ladegerät mit mindestens 25 Watt, falls du keines mehr zu Hause hast. Das Gerät unterstützt kein schnelleres Laden, mehr Watt schaden aber auch nicht.
  5. Vergleiche den Preis mit dem Nachfolgemodell S22. Wenn der Preisunterschied gering ist, kann sich der Sprung zum neueren Modell lohnen, auch wenn das S21 oft die bessere Akkulaufzeit bietet.

Das Smartphone bleibt eine solide Wahl für Leute, die keine Lust auf riesige Geräte haben und trotzdem nicht auf High-End-Features verzichten wollen. Es ist ein Arbeitstier, das seinen Dienst unaufgeregt verrichtet. Wer kein Statussymbol braucht, sondern ein zuverlässiges Werkzeug, macht hier wenig falsch.

HH

Hannah Hartmann

Mit faktenbasierter Arbeitsweise liefert Hannah Hartmann Beiträge, die Leserinnen und Lesern Orientierung im Nachrichtengeschehen geben.