tablets von samsung im vergleich

tablets von samsung im vergleich

Wer heute vor dem Regal steht oder sich durch Online-Shops klickt, verliert bei der schieren Masse an Galaxy-Modellen schnell den Überblick. Samsung wirft fast jedes Jahr eine Flut an Geräten auf den Markt, die sich auf den ersten Blick kaum unterscheiden. Doch wer genau hinschaut, merkt schnell, dass die Differenzen zwischen einem Einsteiger-Modell der A-Serie und der High-End-S-Klasse gewaltig sind. In diesem Ratgeber schauen wir uns Tablets Von Samsung Im Vergleich an, damit du kein Geld für Features ausgibst, die du am Ende gar nicht brauchst. Die Suchintention hinter diesem Thema ist klar: Du willst wissen, ob das teure Ultra-Modell seinen Preis wert ist oder ob das günstigere FE-Modell für deine Couch-Abende ausreicht. Ich zeige dir, wo die Koreaner glänzen und wo sie dich unnötig zur Kasse bitten wollen.

Warum die S-Serie oft mehr Schein als Sein ist

Eigentlich ist die Galaxy Tab S-Reihe das Flaggschiff. Hier gibt es OLED-Displays, die Farben so knackig darstellen, dass man fast geblendet wird. Aber brauchen wir das alle? Wer nur ein paar E-Mails schreibt oder gelegentlich einen Film im Zug schaut, braucht kein Display mit 120 Hertz und einer Helligkeit, die kleine Taschenlampen alt aussehen lässt. Samsung verbaut in den aktuellen S9- und S10-Modellen zwar die schnellsten Prozessoren, doch für Netflix und Instagram langweilen sich diese Chips zu Tode.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Nutzer zum teuersten Modell greifen, weil sie Angst haben, dass das günstigere Gerät nach zwei Jahren ruckelt. Das ist ein Trugschluss. Die Mittelklasse hat enorm aufgeholt. Ein Tab S9 FE zum Beispiel bietet fast alles, was das Herz begehrt, inklusive des S-Pen. Dieser Stift ist für mich das Killer-Argument schlechthin. Wer ihn einmal für schnelle Notizen oder Skizzen genutzt hat, will ihn nicht mehr missen. Samsung legt ihn bei der S-Serie glücklicherweise kostenlos bei, was man bei der Konkurrenz aus Cupertino teuer bezahlen muss.

Das Dilemma mit den Displaygrößen

Die Entscheidung zwischen 11, 12,4 oder gar 14,6 Zoll ist keine Frage des Budgets, sondern der Ergonomie. Ein Galaxy Tab S9 Ultra ist ein Monster. Es ist im Grunde ein Fernseher ohne Standfuß. Wenn du planst, das Gerät im Bett zu halten, um noch eine Serie zu schauen, wirst du nach zehn Minuten Schmerzen im Handgelenk haben. Das Ultra-Modell ist ein reiner Laptop-Ersatz. Es gehört auf einen Tisch mit einer Tastatur. Für die meisten Menschen ist die Standardgröße um die 11 Zoll der "Sweet Spot". Es ist handlich, leicht und passt in jede Tasche.

Die FE-Modelle als vernünftige Alternative

FE steht für "Fan Edition". Ich nenne es lieber die "Vernunft-Edition". Hier spart Samsung an den richtigen Stellen. Statt eines teuren OLED-Panels bekommst du ein sehr gutes LCD. Ja, Schwarz ist hier eher ein sehr dunkles Grau, aber mal ehrlich: Merkst du das im Alltag? Wenn du nicht gerade professionelle Bildbearbeitung machst, ist die Antwort Nein. Die Rechenleistung reicht locker für Multitasking mit zwei oder drei Apps gleichzeitig. Wer also sparen will, sollte hier zuerst hinschauen.

Tablets Von Samsung Im Vergleich und der Blick auf die A-Serie

Wenn wir über die günstigen Optionen reden, landen wir unweigerlich bei der Galaxy Tab A-Reihe. Diese Geräte sind die Arbeitstiere für Familien. Das Tab A9 oder A9+ kostet oft weniger als ein Drittel der Flaggschiffe. Hier wird die Luft jedoch dünner. Die Gehäuse sind zwar oft aus Metall, was sich hochwertig anfühlt, aber das Innere ist spürbar langsamer. Wer ein Tablet für die Kinder sucht, damit diese im Auto "Paw Patrol" schauen können, ist hier goldrichtig. Wer allerdings produktiv arbeiten will, wird mit der A-Serie nicht glücklich.

Ein großer Nachteil der A-Serie ist der fehlende S-Pen-Support. Du kannst zwar billige Eingabestifte verwenden, die eine Fingerberührung simulieren, aber das echte Schreibgefühl der S-Serie fehlt komplett. Auch die Updates kommen seltener. Samsung ist zwar mittlerweile vorbildlich, was die langfristige Versorgung mit Software angeht, aber die teuren Modelle haben immer Vorrang. Die Hardware in der A-Serie ist so knapp bemessen, dass neue Android-Versionen das System nach zwei bis drei Jahren spürbar ausbremsen können. Das ist ein Punkt, den viele beim Kauf unterschätzen.

Warum RAM wichtiger ist als Speicherplatz

Ein häufiger Fehler beim Kauf ist der Fokus auf die Gigabyte-Zahl beim Speicher. Samsung lässt dich fast alle Tablets mit einer microSD-Karte erweitern. Das ist ein riesiger Vorteil gegenüber dem iPad. Kauf also lieber die Version mit weniger Speicher und steck für 20 Euro eine Speicherkarte rein. Viel wichtiger ist der Arbeitsspeicher (RAM). Bei der A-Serie gibt es Modelle mit nur 4 GB RAM. Das ist heutzutage zu wenig. Android braucht Platz zum Atmen. Wenn du mehrere Tabs im Browser offen hast, fängt das System an zu haken. Achte darauf, dass dein neues Gerät mindestens 8 GB RAM hat, wenn du es länger als zwei Jahre nutzen willst.

Die Bedeutung von DeX für die Produktivität

Ein Feature, das Samsung exklusiv hat, ist DeX. Das verwandelt die Android-Oberfläche in eine Desktop-Ansicht, die stark an Windows erinnert. Du hast eine Taskleiste, Fenster lassen sich frei verschieben und vergrößern. Auf einem Tab S9 Ultra in Kombination mit dem Book Cover Keyboard fühlt sich das fast wie ein echter PC an. Auf der günstigen A-Serie suchst du dieses Feature meist vergeblich oder es ist so stark beschnitten, dass es keinen Spaß macht. Wenn du dein Tablet im Studium oder für die Arbeit nutzen willst, ist DeX ein echter Gamechanger.

Technische Details die den Unterschied machen

Gehen wir tiefer in die Materie. Die Prozessoren bei Samsung kommen entweder aus eigener Produktion (Exynos) oder von Qualcomm (Snapdragon). Historisch gesehen waren die Snapdragon-Chips fast immer überlegen. Sie verbrauchen weniger Strom und werden unter Last nicht so heiß. In den Top-Modellen wie dem S9 verbaut Samsung die "For Galaxy" Editionen des Snapdragon 8 Gen 2. Das ist pure Gewalt unter der Haube. Spiele wie "Genshin Impact" laufen hier auf maximalen Details flüssig.

In der Mittelklasse sieht es anders aus. Dort findet man oft Exynos-Prozessoren. Diese haben einen schlechten Ruf, der aber nicht mehr ganz zeitgemäß ist. Für den Alltag sind sie schnell genug. Kritisch wird es erst bei der Akkulaufzeit. Ein Snapdragon-Tablet hält im Standby oft Tage länger durch als ein Gerät mit Exynos-Chip. Wenn du dein Tablet also oft tagelang liegen lässt und dann sofort nutzen willst, ohne erst zur Steckdose zu rennen, solltest du auf die Chip-Wahl achten.

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Akkulaufzeit und Ladegeschwindigkeit

Samsung ist bei der Ladegeschwindigkeit leider etwas konservativ. Während chinesische Hersteller Tablets mit 67 oder sogar 120 Watt laden, dümpelt Samsung oft bei 15 oder 25 Watt herum. Selbst die teuren Modelle schaffen meist nur 45 Watt. Das bedeutet: Wenn der riesige 11.200 mAh Akku des Ultra-Modells leer ist, hängst du eine ganze Weile am Kabel. Mein Tipp: Kauf dir ein vernünftiges Ladegerät, das den Power Delivery Standard unterstützt. Samsung legt nämlich schon lange keine Netzteile mehr in den Karton. Das ist zwar gut für die Umwelt, aber nervig für den Erstkäufer. Informationen zu nachhaltigen Praktiken findest du oft auf offiziellen Seiten wie der des Umweltbundesamtes.

Software-Support und Langlebigkeit

Einer der stärksten Gründe für ein Gerät von Samsung ist die Software. Die One UI Oberfläche ist mittlerweile extrem ausgereift. Features wie die Seitenpaneele, mit denen du Apps schnell in die Split-Screen-Ansicht ziehen kannst, sind Gold wert. Samsung garantiert für die S-Serie mittlerweile vier große Android-Updates und fünf Jahre Sicherheits-Patches. Das gibt es bei kaum einem anderen Android-Hersteller. Ein Tablet ist eine langfristige Investition. Wenn du heute 800 Euro ausgibst, willst du, dass das Teil 2028 noch sicher im Internet unterwegs ist.

Welches Modell für welchen Nutzertyp

Man kann die Auswahl grob in drei Kategorien unterteilen. Der Couch-Surfer braucht kein S-Pen und kein OLED. Hier reicht ein Galaxy Tab A9+ völlig aus. Die Lautsprecher sind laut genug für YouTube und das Display ist hell genug für geschlossene Räume. Wer jedoch studiert oder im Büro papierlos arbeiten will, muss zur S-Serie greifen. Das Schreibgefühl auf dem Display ist durch die weiche Spitze des S-Pen viel natürlicher als auf dem Glas des Konkurrenten Apple.

Für die Profis gibt es das Ultra. Ich sehe dieses Gerät oft bei Architekten oder Grafikern. Die riesige Arbeitsfläche ist ideal für Zeichnungen. Aber Vorsicht: Die Größe ist Fluch und Segen zugleich. Es passt nicht auf jedes Klapptischchen im Flugzeug oder in der Bahn. Wer viel reist, sollte beim Standard-Modell bleiben. Ein interessanter Punkt ist auch die Outdoor-Nutzung. Die "Active" Modelle von Samsung sind zwar klobig und hässlich, aber sie überleben einen Sturz auf Beton und können mit Handschuhen bedient werden. Für Handwerker oder auf dem Bau gibt es nichts Besseres.

Das Ökosystem nutzen

Wenn du bereits ein Samsung Galaxy Smartphone besitzt, ist das Tablet die perfekte Ergänzung. Die Funktion "Second Screen" erlaubt es dir sogar, dein Tablet als zweiten Monitor für deinen Windows-Laptop zu nutzen. Das funktioniert erstaunlich verzögerungsfrei. Auch das Kopieren von Text auf dem Handy und das Einfügen auf dem Tablet klappt ohne Probleme. Diese kleinen Synergien machen den Alltag deutlich entspannter. Wer sich für die technischen Hintergründe der Vernetzung interessiert, kann sich auf Portalen wie Heise Online schlau machen, die regelmäßig Software-Ökosysteme testen.

Tablets Von Samsung Im Vergleich in der Praxis

Man darf nicht vergessen, dass Hardware nur die halbe Miete ist. Viele Android-Apps sind leider immer noch nicht perfekt für große Bildschirme optimiert. Sie wirken oft wie aufgeblasene Handy-Apps. Samsung versucht das mit einer eigenen Taskleiste und Anpassungen zu kaschieren, aber gegen das App-Angebot des iPad kommt man in manchen Nischenbereichen nicht an. Wenn du jedoch hauptsächlich Browser-basierte Tools nutzt oder Microsoft Office brauchst, wirst du keinen Unterschied merken. Word und Excel laufen auf den Galaxy Tabs hervorragend und lassen sich mit Maus und Tastatur bedienen wie am PC.

Echte Preise und wo man sparen kann

Die UVP von Samsung ist oft ein schlechter Scherz. Kauf niemals ein Tablet direkt zum Release, außer es gibt massive Vorbesteller-Boni wie kostenlose Tastatur-Cover oder Kopfhörer. Die Preise fallen bei Samsung-Geräten erfahrungsgemäß nach drei bis sechs Monaten um 20 bis 30 Prozent. Wer clever ist, schaut nach "Generalüberholten" Geräten oder nutzt Bildungsrabatte. Viele Universitäten haben Kooperationen, bei denen man ordentlich sparen kann.

Ein weiterer Trick ist der Blick auf die Vorgänger-Generation. Ein Tab S8 ist auch heute noch ein fantastisches Gerät und oft für die Hälfte des Preises eines S9 zu haben. Der Unterschied in der Alltagsgeschwindigkeit ist minimal. Der größte Sprung beim Wechsel vom S8 zum S9 war der Wasserschutz (IP68). Wenn du dein Tablet also nicht mit in die Badewanne nimmst, kannst du getrost zum älteren Modell greifen. Die Hardware ist so potent, dass sie auch in drei Jahren noch alles mitmacht.

Zubehör das sich lohnt

Spare nicht an der Hülle. Die originalen Samsung-Cover sind teuer, aber magnetisch. Das bedeutet, du musst das Tablet nicht in eine Plastikschale quetschen. Das schont den Rahmen. Wenn du viel schreibst, ist das "Book Cover Keyboard" fast Pflicht. Aber Achtung: Es gibt zwei Versionen. Die günstigere "Slim"-Variante hat kein Trackpad. Wer das echte Laptop-Gefühl will, muss die teure Version mit Touchpad nehmen. Ich finde die Preise für das Zubehör oft überzogen, aber Drittanbieter-Tastaturen fühlen sich meist klapprig an und verbinden sich per Bluetooth, was immer eine leichte Verzögerung mit sich bringt.

Die Rolle von 5G im Tablet

Brauchst du wirklich ein Modell mit SIM-Kartenslot? Meiner Meinung nach: Meistens nicht. Fast jedes Smartphone kann heute einen Hotspot eröffnen. Das Tablet verbindet sich automatisch mit deinem Handy, wenn kein WLAN da ist. Die 5G-Varianten kosten oft 100 bis 150 Euro mehr und brauchen einen eigenen Mobilfunkvertrag. Das Geld ist in mehr Arbeitsspeicher oder einer größeren microSD-Karte besser investiert. Nur wer wirklich beruflich darauf angewiesen ist, ständig und ohne Umwege online zu sein, sollte hier zugreifen.

So triffst du die richtige Entscheidung

Am Ende kommt es darauf an, was du mit dem Teil machst. Samsung bietet für fast jedes Budget etwas an, aber man muss die Fallstricke kennen. Die A-Serie ist okay für Medienkonsum, aber frustrierend für alles andere. Die FE-Modelle sind der goldene Mittelweg für Studenten und Familien. Die echte S-Serie ist für Enthusiasten und Leute, die das Tablet als Hauptarbeitsgerät nutzen wollen.

Bevor du den Kaufen-Button drückst, geh in einen Laden und nimm die Geräte in die Hand. Das Gewicht eines Ultra-Modells unterschätzt man leicht. Und schau dir das Display der FE-Modelle an – wenn du den Unterschied zum OLED nicht siehst, herzlichen Glückwunsch, du hast gerade ein paar hundert Euro gespart. Samsung baut aktuell die besten Android-Tablets auf dem Markt, da gibt es kaum Zweifel. Die Integration von Stift, Software und Hardware ist auf einem Niveau, das andere Hersteller in der Android-Welt nicht erreichen. Offizielle Produktinformationen gibt es natürlich direkt bei Samsung Deutschland.

  1. Prüfe dein Budget und streiche die S-Serie, wenn du nur Videos schaust.
  2. Entscheide dich für eine Größe: 11 Zoll für mobil, 12,4 Zoll für Arbeit, 14,6 Zoll für den Schreibtisch.
  3. Achte auf den S-Pen: Brauchst du ihn für Notizen? Wenn ja, ist die A-Serie raus.
  4. Vergleiche die Preise der Vorgängermodelle, die oft das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.
  5. Ignoriere den internen Speicher und kauf stattdessen eine schnelle microSD-Karte.
  6. Teste die DeX-Oberfläche, wenn du dein Tablet als Laptop-Ersatz planst.
  7. Bestelle erst, wenn der Preis deutlich unter der UVP liegt.
DK

David Krause

David Krause spezialisiert sich darauf, komplexe Sachverhalte verständlich und präzise aufzubereiten.